Hillel at Michigan 1926/27 - 1945
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The German Opinion

Perlentaucher.de
Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung
17.01.2003

Während König Fußball nahezu die ganze Welt regiert, stehen ausgerechnet die USA fußballerisch "im Abseits". Über dieses Phänomen haben Andrei S. Markovits und Steven L. Hellerman zur Freude von Rezensent Heinrich Wefing ein "famoses Buch" vorgelegt, in dem sie den historischen, kulturellen, ökonomischen und massenpsychologischen Faktoren des "amerikanischen Sonderwegs" in Sachen Fußball auf den Grund gehen. Allerdings bilde die Fußballfrage für die beiden Politikwissenschaftler und Kultursoziologen nur Anlass und Ansatzpunkt "für eine soziologische Bohrung in die Tiefen des amerikanischen und europäischen Gemüts", stellt Wefing klar. Was dabei zutage tritt, ist für den Rezensenten "erhellender als viele orthodox-politikwissenschaftliche Vergleiche der Kontinente und ihrer Lebenswelten". Wie Wefing ausführt, versuchen Markovits und Hellerman zu zeigen, dass es die äußeren Umstände waren, nicht das Spiel selbst, die verhinderten, dass der Fußball in den Vereinigten Staaten nie so populär wurde wie überall sonst auf der Welt. Ihre Geschichte des Fußballs in Amerika sei eine Geschichte von verpassten Gelegenheiten und unglücklichen Zufällen, korrupten Managern und zerstrittenen Funktionären, deren Dilettantismus den Aufstieg des Fußballs in Amerika gebremst, wenn nicht verhindert habe.

© Perlentaucher Medien GmbH



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